26
Januar
2012
Offener Brief an die Geschäftsführung des 1. FC Köln
Sehr geehrter Herr Horstmann,
Sehr geehrte Geschäftsführung des 1. FC Köln,

nach der turbulenten Jahreshauptversammlung im November des vergangenen Jahres schien endlich wieder Ruhe in unseren Verein eingekehrt zu sein. Die aktive Fanszene des 1. FC Köln hat sich bereits lange im Vorfeld der Versammlung gegen das damalige Präsidium gestellt und diese Meinung zwar sehr deutlich, aber stets sachlich vertreten. Es freut uns auch zu sehen, wie „befreit“ der gesamte 1. FC Köln gewirkt hat und wie unaufgeregt im Anschluss daran rund um und innerhalb des Geißbockheims gearbeitet worden ist. In diesem Punkt sehen wir uns also mit unserer Kritik bestätigt, aber natürlich ist uns nicht an einem dauerhaften Konflikt mit dem Verein, den wir lieben, gelegen. Kritisch begleiten wir das Geschehen rund um den FC jedoch auch weiterhin.

Wir sind immer für einen professionellen und selbstbestimmten Verein eingetreten. Die neuerliche Abtretung der Vermarktungsrechte an IMG ist sicherlich ebenso diskutabel wie die gesamte angespannte finanzielle Situation. Die Gründe hierfür liegen nach unserem Ermessen aber zu großen Teilen in der expansiven und planlosen Kaderzusammenstellung der ehemaligen sportlichen Führung unter Verantwortung des zurückgetretenen Vorstands. Sicherlich haben Sie, Herr Horstmann, als Verantwortlicher für den Finanzbereich auch Ihren Anteil an dem hohen Stand der Verbindlichkeiten. Die Neuausrichtung der gesamten Kapitalgesellschaft ist für uns jedoch deutlich sichtbar. Im Mutterverein scheint der Wille zur weiteren Professionalisierung mittlerweile auch Einzug zu halten, dies zeigt sich in den Aktivitäten zur Suche eines neuen Präsidenten. Kurzum sahen wir die Vereinspolitik und -kultur auf den ersten Schritten in die richtige Richtung.

Leider wurde dieses Vorhaben von Personen aus dem Umfeld des 1. FC Köln mutwillig torpediert. Franz-Josef Wernze war bereits aus den unterschiedlichsten Gründen Ziel unserer Kritik. Als Betriebswirt haben Sie sicherlich andere Ansichten und können unsere Ideale nicht immer nachvollziehen und teilen. Wir haben uns immer gegen die zunehmende Einflussnahme von Investoren im europäischen und deutschen Fußball eingesetzt und versuchen natürlich auch vor unserer eigenen Haustür zu kehren. Der 1. FC Köln ist für uns kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eins der höchsten kulturellen Güter dieser Stadt, deren Bewohner und seiner Fans. Wir versuchen dies durch den Kampf für faire Eintrittspreise und eine gewisse Mitbestimmung der Mitglieder im Verein zu erhalten. Natürlich muss ein Fußballverein dieser Größe finanziert werden; auch wenn wir die zunehmende Kommerzialisierung kritisieren, sind wir uns beispielsweise über die Notwendigkeit finanzkräftiger Sponsoren durchaus bewusst.

Allerdings sind wir äußerst besorgt darüber, dass der ehemalige Vorstand Investoren im Umfeld dieses Vereins installieren konnte, die lediglich aufgrund persönlicher Seilschaften und Gefälligkeiten Geld zur Verfügung gestellt haben. Auf den ersten Blick dienen solche Finanzspritzen beziehungsweise Transferbeteiligungen natürlich der sportlichen Weiterentwicklung. Allerdings verpfändet man auf diese Weise auch zukünftige Erlöse, die noch nicht einmal realisiert worden sind. Sicherlich müssen wir Ihnen diesen Zusammenhang nicht erklären, aber in der öffentlichen Wahrnehmung wird oftmals von einem Gönner in der Person von Herrn Wernze gesprochen. Die Leistungen, die er im Gegenzug erhält, werden hingegen nur unzureichend erwähnt. Wir möchten Ihnen und den Gremien des 1. FC Köln nun beipflichten, dass Franz-Josef Wernze ein Investor ist, der in erster Linie eigene Interessen verfolgt.

Auch wenn die finanziellen Interessen vielleicht nicht an erster Stelle stehen, so kann man Herrn Wernze einen gesteigerten Drang zur Selbstdarstellung nachsagen. Die Presselandschaft in Köln ist nicht nur berüchtigt, sondern eignet sich auch hervorragend für dieses Vorhaben. Er weiß die Presse also für sich zu instrumentalisieren und die Presse nutzt Herrn Wernze, um Kritik an der Geschäftsführung des 1. FC Köln zu artikulieren und äußeren Druck auszuüben. In wiederkehrender Regelmäßigkeit erscheinen in den einzelnen Zeitungen und insbesondere im Boulevard Darstellungen des großen und uneigennützigen Gönners. Darüber hinaus hat Herr Wernze von der Geschäftsführung über einzelne Abteilungen bis hin zu Spielern fast jeden Teil dieses Vereins mit unsachlicher Kritik bedacht. Eigentlich schließt dies auch ein Engagement im Verwaltungsrat aus, leider wurde Herr Wernze trotzdem in dieses wichtige Gremium gewählt. Nicht zuletzt durch die Fürsprache Ihrerseits, was wir während der Jahreshauptversammlung verwundert feststellen mussten. Schließlich geizt er auch nicht mit Kritik an Ihrer Person und wirbt damit nicht gerade für solide und partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen.

Im neusten Kapitel seiner öffentlich inszenierten Auftritte wollen wir uns daher demonstrativ hinter die Gremien und die sportliche Führung des 1. FC Köln stellen. Wir wünschen uns Ruhe im sportlichen Umfeld unserer Mannschaft und sind auch bereit Rückschläge hinzunehmen, solange die gesamte Entwicklung kontinuierlich vorangetrieben wird. Die ersten Schritte werden mit der Ausdünnung des Kaders bereits betrieben und wir sind uns durchaus bewusst, dass es noch einige Transferperioden dauern wird, bis sich durch Spielerkäufe, -verkäufe und Vertragsverlängerungen wieder ein Gleichgewicht einstellt und wir gemäß unseren finanziellen Möglichkeiten in der Abschlusstabelle einlaufen. Unsere Unterstützung ist dem Verein auf diesem Weg gewiss. Wir brauchen keinen neuen Allheilsbringer oder „wohlwollende Gönner“, die uns Spieler finanzieren. Der 1. FC Köln braucht mittelfristig wieder Einnahmen aus Spielerverkäufen und darf dieses wichtige Faustpfand nicht an solche Geschäftspartner wie Franz-Josef Wernze veräußern.

Ein Sonnenkönig, der uns mit vollmundigen Versprechungen noch tiefer in finanzielle Abhängigkeiten treibt, kann keine gesunde Zukunftsperspektive sein. Besonders bitter stößt uns in diesem Fall auf, dass Herr Wernze seine Unterstützung immer an die Personen Overath und Glowacz geknüpft hat. Dieser Verein muss sich endlich von solchen ungesunden Seilschaften lösen und wir hoffen, dass dieses Umdenken langsam in jedem Teil des 1. FC Köln einsetzt.

Mit rot-weißen Grüßen

Wilde Horde Köln 1996

26
Januar
2012
Rot-weiße Mützen wieder vorhanden
Es gibt nun zum Rückrundenauftakt, wie versprochen, eine weitere Auflage der allseits beliebten rot-weißen Mützen mit Stadtwappen auf der Stirn!
Wer eine Mütze zum Preis von 10 Euro haben möchte (solange der Vorrat reicht), muss eine Mail an artikel(at)wh96.de schreiben. Abholen könnt Ihr die Mützen am Samstag am Stand der Wilden Horde.

25
Januar
2012
+++SONDERZUG NACH NÜRNBERG+++
Der Karneval rückt näher und mit ihm unser Spiel in Nürnberg. Um allen FC-Fans zu diesem Spiel nochmal etwas Besonderes zu bieten, haben wir uns dazu entschlossen, erneut einen Sonderzug für alle FC-Fans anzustarten!

Das Spiel wurde auf Samstag, den 18. Februar, 15:30 Uhr terminiert. Gibt es einen besseren Termin an Karneval? Nach dem erholsamen Karnevalsfreitag geht´s Samstag nach Nürnberg, bevor am Sonntag die Schull- un Veedelszöch anstehen.
Da Karneval feiern im Bus oder Auto nicht wirklich interessant ist, bieten wir Euch an, mit uns im Sonderzug Richtung Frankenland zu fahren.

Während der Fahrt könnt Ihr entweder in den Waggons Karneval auf Rädern feiern oder im Sambawagen die Fahrt zu einer großen Party machen. Natürlich bieten wir Euch wieder Kölsch (+weitere Getränke) und Essen zu moderaten Preisen. Über die Musik muss sich an Karneval sicherlich Keiner Sorgen machen.

Die Abfahrtszeit steht noch nicht fest, bei ca. 6 Stunden Fahrzeit ist aber eine Abfahrt zur humanen Morgenzeit geplant. Nach dem Spiel hält uns sicherlich nichts mehr in Nürnberg. Die Rückankunft in Köln liegt um Mitternacht.
Die genauen Abfahrt- und Ankunftszeiten werden Euch rechtzeitig mitgeteilt. Das Unternehmen hat nach unserer Buchung eine Fahrplananfrage bei der DB gestellt, sodass wir nun auf die genauen Abfahrtszeiten warten! Es wird vermutlich einen Zwischenhalt in Bonn geben.

Anmelden könnt ihr Euch ab sofort unter mitglieder(at)wh96.de und gegen Schalke und Hamburg im Stadion am bekannten WH-Treffpunkt links neben dem Fan-Projekt-Glashaus (bis 15 Minuten vor Anpfiff). Da es gegen Schalke eine Sektorentrennung geben wird, könnt Ihr auch vor Betreten des Stadions von außen an den Zaun an der Südkurve kommen, von draußen aus gesehen rechts neben das Fan-Projekt-Häuschen, um Euch durch den Zaun anzumelden bzw. Eure Karten abzuholen.
Der Preis für den Sonderzug beträgt 38 Euro. Wir bitten Euch bei der Anmeldung um die Angabe

-der Anzahl der Personen
-der vollständigen Namen aller angemeldeten Personen
-Eurer Kontodaten.

Nach der Anmeldung erhaltet Ihr eine Email von uns, in der u.a. auch die Daten des Kontos aufgeführt sind, auf das Ihr den jeweiligen Betrag überweisen müsst.
Nach Zahlungseingang der vollständigen Summe könnt Ihr die Tickets entweder bei einem der Heimspiele abholen oder wir verschicken Euch die Karten (0,60 Euro normaler Versand / 2,20 Euro Einschreiben Einwurf; die Kosten des gewünschten Versands müssen auch überwiesen werden).

Für Fanclubs besteht die Möglichkeit einer Sammelanmeldung.

Der Vorverkauf für das Spiel läuft ab dem 19.01., 08 Uhr und ist auf 4 Karten pro Mitglied kontingentiert.

Wir möchten, nachdem wir nach St. Pauli den ersten WH-Sonderzug rollen ließen, diese Form der Auswärtstour in der Szene etablieren. Man lernt auch dabei nie aus und so werden wir dieses Mal verstärkt darauf achten, dass keine Böller aus dem Zug geschmissen werden und kein Pyro bei der Einfahrt in die Bahnhöfe abgebrannt wird.

Alle FC-Fans mit dem Karnevals-Express nach Nürnberg!

25
Januar
2012
Geld zurück für Stuttgart-Mitfahrer!
Liebe Mitfahrer des Südkurven-"Pannenbus" nach Stuttgart!

Zum Heimspiel gegen Schalke könnt Ihr Euch einen Teil Eures Geldes wieder holen.
Jeder Mitfahrer bekommt 10€ des Fahrpreises zurückerstattet. Abholen könnt Ihr das Geld in der Südkurve an unserem Stand (neben dem Fan-Projekt-Häuschen).
Leider können wir Euch nach Abzug der Schals und dem Teil, den wir dann doch für den kaputten Bus zahlen mussten, nicht mehr zurück erstatten.
Bei Fragen dient Euch die Adresse busse(at)wh96.de als Ansprechpartner.

An dieser Stelle möchten wir direkt noch auf die beiden anstehenden Touren hinweisen:
Der Zug nach Nürnberg füllt sich täglich weiter, also meldet auch Ihr Euch an für den Zoch auf Rädern! Alle Infos für den Zug findet Ihr unter dieser Meldung hier.
Nach Kaiserslautern bieten wir erneut einen Südkurve-Bus an. Für den Bus anmelden könnt Ihr Euch über busse(at)wh96.de, solange Platz vorhanden ist.

18
Januar
2012
Südkurve-Bus nach Kaiserslautern
Hallo FC-Fans,

nach unserer ersten Südkurvenbus-Tour nach Stuttgart wollen wir Euch erneut die Möglichkeit geben mit uns im Bus zu einem Auswärtsspiel zu fahren - dieses Mal geht es am 5. Februar nach Kaiserslautern.

Nachdem die Erfahrung beim Spiel in Stuttgart gezeigt hat, dass sich die meisten von Euch selber Karten besorgen, wird es dieses mal kein Kartenangebot geben. Deckt Euch dementsprechend also bitte selbst mit Karten ein!

Anmelden könnt Ihr Euch unter busse(at)wh96.de. Der Bus kostet 20 Euro.

Den Terminierungen der DFL trotzen und nach Kaiserslautern fahren!!!

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